Ruhrwächter

Projekt in der Ruhr im Gesamtbereich der Stadt Arnsberg, also von Uentrop bis Neheim.

In der Vorbereitung wurden im Jahre 2009 im gesamten Stadtgebiet Gipsmasken von interessierten Bürgerinnen und Bürgern genommen. Diese wurden und werden im Laufe der Jahre unter den Brücken des Stadtgebietes als Wächter verortet. Immer wieder werden so in den nächsten Jahren für einige Zeit Ruhrwächter zu sehen sein, bis sie überwuchert, von Hochwässern fortgeschwemmt oder von besonders interessierten Mitbewohnerinnen und -bewohnern an andere Orte verbracht werden. Dies kann durchaus als Erweiterung eines Kunstwerkes begriffen werden. Im besten Wortsinne “Kunst im Fluss”. Wie man hörte, wurden inzwischen auch in den Wannsee sowie in andere Länder die Originalköpfe aus der Ruhr verbracht. Außerdem sollen sie angeblich diverse Gartenteiche zieren.

Ungeduldigen Zeitgenossen, die sich gerne in ebenso unziemlichen wie teilweise sogar gefälschten Forderungen ergehen, sei hier gesagt, dass dieses Projekt nicht abgeschlossen ist.

Wann das Projekt beendet ist, kann derzeit noch nicht vorausgesagt werden.

Gedankt sei hier vor allem dem Projekt “AufRuhr”, dem Kulturbüro Arnsberg (besonders Herrn Kleine), fast allen Mitgliedern der Ateliergemeinschaft DER BOGEN (Pit Schrage, Karl Hosse, Stephanie Neuhaus, Manuel Quero und Kirsten Minkel),  Yannic Roßmann, Tristan Meinschäfer und der Familie Vlatten für ihre Unterstützung.