Die Texte der Lügner sind oft besser als diejenigen derjenigen, die wirklich etwas fühlen, die ihre Gefühle leben. Der Eine fühlt und kanns nicht objektiv ausdrücken oder beschreiben, verfällt ins literarische Verhaspeln, findet den Punkt nicht, verfasst dabei viel zu lange Sätze mit zu vielen Wörtern, Unterordnungen und seltsamen semantischen Findungen, ins Schreiben verliebt wie in die Andere, an die er denkt, deren Ganzes ihn durchströmt. Der Andere schreibt für jeden, verständlich, kurz, was er gerne fühlen würde, aber nicht imstande dazu ist. Eine gefühlvoll-theoretische Abhandlung einer Vorstellung.
Zum Glück weigere ich mich zu schreiben.
Epimenides/Zenon modified 2010 ?
…endloses Laufen möglich, doch eher verlogener Kreter…